Der Tempelhofer Rosinenbomber knattert nun seit Jahren mehrfach über unser Dachgeschoss hinweg. Grund genug vor der Schließung des Flughafen Tempelhof noch einmal eine Flug mit dem sagenhaften Gefährt zu unternehmen.

Ich bin angenehm überrascht wie komfortabel der rund 30-minütige Rundflug ist und wie viel man durch die großen Fenster sehen kann. Mein Tipp ist Reihe 7 oder 8.
Was ich nicht wusste: Wenn die Vereinten Nationen einen Kongress veranstalten hat das besondere hoheitliche Auswirkungen. So wird z.B. der Veranstaltungsort, so wie gerade beim Internet Governance Forum IGF in Rio den Janeiro geschehen, kurzerhand zum Hoheitsgebiet der Vereinten Nationen erklärt, die dann mit einer eigenen Polizeitruppe zur Sicherung des Veranstaltungsortes anrücken. Die brasilianische Polizei musste in diesem Fall draußen bleiben und konnte nur einen äußeren Sicherungsring ziehen.
Hier mein Zutrittsausweis:

Unter www.befunky.com findet man ein wirklich cooles Tool um aus schnöden Photos einen Cartoon werden zu lassen. Ein echtes Must have. Hier ein Beispiel:

Für den vom Senat ausgeschriebenen Wettbewerb zum Metropolenmarketing bewerbe ich mich privat. Das mit dem “jeder kann sich bewerben” ist einfacher gesagt als getan, so braucht man schon verschiedene “Unbedenklichkeits”-Bescheinigungen, ob nun von Krankenkasse (gesund?), Finanzamt (Steuern gezahlt?), Schufa (pleite?) und sich selbst (irre?) und das ist schon ein ganz erheblicher Aufwand. Na ja, damit hält man sich alle die fern, die sich nur mit einem Zettel bewerben wollen wo “Berlin find ich knorke” draufsteht.
Für .berlin hatten wir uns schon vor zwei Jahren jede Menge Slogans ausgedacht und von denen sollten natürlich auch viele gut für Berlin passen. Die Slogans gibt es außerdem schon auf T-Shirt usw. unter http://www.dotberlin.biz
.berlin ist natürlich kein eigener Slogan, kann aber jede Kampagne mit entsprechenden Domains unterstützen. Außerdem wird es die .berlin-Domains erst ca. Mitte 2009 geben und das kommt für die Kampagne zu spät.
Ich schlage folgende Slogans (inklusive englischsprachiger Adaption) vor:
Weltstadt Berlin / Die Weltstadt (World City Berlin / Berlin - The World City) - Dieser Slogan knüpft an das „Global City / World City“ Konzept führender Städteforscher an, die Berlin eindeutig in dieser Kategorie sehen. Wir Berliner mögen da vielleicht noch unsere Zweifel haben, auf jeden Fall wäre das ein Slogan, an dem sich die Berliner erst einmal eine Weile reiben würden, bevor sie ihn verinnerlichen.
Trendstadt Berlin / Berlin Trendstadt (Berlin - The Trendy City) - Eine City-of-Change hat im positiven Sinne immer auch sehr viel Trendsetzendes. Dieser Slogan spiegelt beständigen Wandel wider und kann wirklich langlebig werden.
Eigentlich wollte keiner von uns dorthin fahren wo Deutschlands Durchschnittsfamilie ihren Volkswagen im Werk abholt und sich noch einen Tag bespassen lässt. Wir taten es dennoch und waren angenehm überrascht. Vor allem davon wie intelligent und einfühlsam VW eine Markenwelt rund um Volkswagen, Audi, Bugatti etc. aufgebaut hat, keine Verkaufsshow, sondern gelebtes Automobil und was dazu gehört. Zwei Dinge haben mich zusätzlich beeindruckt, die Nebenkammer und Seifenblasen:


Der aktuelle Berliner Stadtmarketingslogan “City of Change” ist nicht neu, er wurde schon von Städten wie Los Angeles, New York, Las Vegas, Liverpool, Albuquerque, Riga, Melbourne, Ottawa, Georgia, … benutzt und wird auch noch heute verwendet. Für den Berliner Slogan “City of Change / Stadt des Wandels” ergibt sich damit kein Alleinstellungsmerkmal.
Aber wahrscheinlich ist es besser einen alten bewährten Slogan zu nehmen als einen schlechten neuen. Ich erwarte jedenfalls von der ausgeschriebenen Marketingkampagne für Berlin einen professionellen Entwurf, wie er seinerzeit für New York, Amsterdam, London oder Seoul entstanden ist:


Als ich die neue Werbung der Telekom mit einem Ohr verfolgte blieb bei mir das Wort CONGO hängen und ich fragte mich, was denn Internet nun mit dem Congo zu tun hätte. Vielleicht hat die Telekom eine neue Zielgruppe aufgetan, bringt sich aktiv in die Entwicklungshilfe ein oder glaubt der eigenen Marktforschung. Jedenfalls hat die Telekom auch die Domain www.congostar.de registriert, sicher in der Annahme, dass bei nicht wenigen Kunden eben Congostar anstatt, wie das Produkt richtig heißt “Congstar”, hängen bleibt. Ärger geben könnte es auch vom richtigen Congostar, einer Zeitung aus besagtem Land.

In Thailand sieht das mit den Miniheissluftballons immer so leicht aus und die schweben dann langsam über das Meer in den Nachthimmel.
Der Versuch an Katrins Geburtstag einen Papierheissluftballon von rund 2 m Durchmessern und jeder Menge Brennstoff zu starten artet bei uns daheim allerdings fast in ein Fiasko aus, bei dem dann entweder das Dach unserer Wohnung oder irgendetwas anderes Feuer gefangen hätte. Eigentlich war es ja windstill, aber mit Windstille 15 m Höhe über dem Erdboden ist das etwas anderes. Auf jeden Fall konnten wir die lodernde Brennstoffmasse löschen und den Ballon ziemlich unversehrt wieder einholen.

Einer der “1.000 Places to visit before you die” ist definitiv die Biobay auf der kleinen Insel Vieques vor Puerto Rico. In dieser Bucht gibt es die weltweit mit Abstand höchste Leuchtdichte für das so genannte Meeresleuchten, das von Bakterien oder anderen Einzellern hervorgerufen wird.

In der recht flachen Biobay fährt mit Kunststoff Einer oder Zweier-Kajaks in einer Gruppe in weitgehend mondlosen Nächten einige hundert Meter raus in die Bucht und geht dann in der Gruppe an einer Boje vor Anker. Schon beim Gepaddel zu Bojo kommt es einem zunehmend komisch vor, da alle Kajaks in der Finsternis quasi wie auf einem blauen Lichtkissen zu schweben scheinen.
An der Boje angekommen hat man dann die Möglichkeit im handwarmen Wasser schwimmen zu gehen und das Leuchten der Bakterien bei jeder Bewegung des eigenen Körpers besonders stark zu sehen. Das Licht ist wirklich unglaublich intensiv bläulich bis grünlich.
Klasse sind auch die Fische, die man unterwegs aufschreckt, sie bewegen sich mit einem langen leuchtenden Schweif durchs Wasser wie Sternschnuppen.
Die Biobay ist auch für weit herumgekommene Menschen eine unglaublich intensive Erfahrung für die es sich lohnt nach Vieques zu reisen.
Kleiner Modelvergleich auf Puerto Rico. Johannes mit einem schicken Jeep und Carsten mit einem älteren, aber durchaus noch vorzeigbaren GM-Modell.
